Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Immer wieder zeigen schon Kindergartenkinder auffällige Verhaltensweisen oder psychische Störungen. Diese äußern sich in körperlichen, emotionalen oder sozialen Problemen wie z. B. Ängstlichkeit, fehlende soziale Kompetenzen und Konzentrationsstörungen.
Wie können Sie jedem Kind gerecht werden und auch bei abweichendem Verhalten verständnisvoll und unterstützend handeln?
Weiterbildungsinhalte sind:
Überblick über Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen im Kindesalter, Grundlagen zur Entwicklungspsychologie, mögliche Ursachen und Bedingungen von Auffälligkeiten und psychischen Störungen, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft: So holen Sie die Eltern mit ins Boot, Helfersysteme nutzen! Wo Sie Hilfe bekommen, wenn Sie sie brauchen.
Fallbeispiele aus dem eigenen Arbeitsalltag können mitgebracht werden.

auf Warteliste Elterngespräche erfolgreich führen

( ab Do., 17.9., 9.00 Uhr )

Ein Elterngespräch über die Entwicklung eines Kindes steht an, ein Konfliktgespräch ist unausweichlich. Wir alle kennen solche Situationen, aber wie sollen wir uns verhalten? Elterngespräche gehören zur alltäglichen Praxis von pädagogischen Fachkräften und sind dabei nicht immer ganz einfach.
Diese Fortbildung soll allen Teilnehmer/innen Mut machen, das individuelle Kommunikationsverhalten zu reflektieren und persönliche Handlungsspielräume zu erweitern, um auch in problematischen Elternkontakten kompetent und souverän aufzutreten, ohne sich dabei zu rechtfertigen.
Weiterbildungsinhalte sind:
Allgemeine Rahmenbedingungen (Sitzordnung, Protokoll, ...), Gesprächsform 1: Eltern haben ein Anliegen, Gesprächsform 2: Pädagog/innen haben ein Anliegen, Gesprächseröffnung, Small talk richtig einsetzen, Gespräch professionell führen, Lösungen erarbeiten, Gesprächsende gestalten.
In der Art eines Baukastensystems wird dieses Trainingsprogramm beginnend mit elementaren Grundfertigkeiten schrittweise bis zu Komplexeren aufgebaut. Das praktische stufenweise Vorgehen erleichtert das Lernen und Einüben.
Unsere Sprache beeinflusst unsere Beziehungen und wir können, wenn wir sie uns bewusst machen große Veränderungen bewirken. Kinder reagieren noch sehr direkt auf Ungereimtheiten zwischen Sprache und Mimik, sie sind verwirrt und tun häufig nicht das, was wir uns wünschen. Solche Alltagskonflikte lassen sich lösen, wenn wir achtsam werden und hören, was in unseren Worten noch mitschwingt. Die emotionale Botschaft, die sich hinter den Worten verbirgt, wirkt stärker als die Worte selbst.
Welche Gestaltungsmöglichkeiten sich daraus für uns ergeben, um zu mehr Klarheit sowohl in der Kommunikation als auch in der Beziehung zu kommen, das werden wir in diesem Seminar gemeinsam erforschen.
Wenn Eltern Forderungen stellen, die nicht zum Kita-Konzept passen, die Kita- Garderobe und Elternabende als Bühne benutzen oder engagiert Elternstammtische anführen, die sich verselbstständigen, können sich Erzieherinnen regelrecht überfahren fühlen. Und es gibt Familien, die Hilfe benötigen oder bei denen der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Raum steht. Hier gilt es, Strategien zu entwickeln, um grenzüberschreitende Elternkontakte souverän und zielführend zu gestalten.
Weiterbildungsinhalte sind:
Elterngespräche beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, den gemeinsamen Nenner entdecken und nutzen, Analyse von Fallbeispielen der TeilnehmerInnen, Rahmenbedingungen für Gesprächsanlässe, Zielklärung bei Elterngesprächen, Erste- Hilfe- Strategien bei Konfliktgesprächen, Verarbeitung belastender Situationen.

freie Plätze Angst - bin ich krank oder ist alles normal?

( ab Fr., 27.11., 18.00 Uhr )

Angst gehört zu unserem Leben. Angst ist ein Gefühl, ein Urinstinkt des Menschen. Sie schützt uns vor Gefahr und bereitet uns zur Flucht vor. Was können wir tun, wenn uns die Angst im Alltag behindert? Wichtig für alle Betroffenen und ihr soziales Umfeld ist es zu verstehen, was im Körper vorgeht, wenn die Angst in uns zu groß ist. Welche Möglichkeiten der Selbsthilfe und der professionellen Hilfe gibt es? Sie lernen in dieser Veranstaltung die Formen der Angsterkrankungen kennen. Wir gehen auf die Vorgänge im Körper ein.
Nach dem Vortrag wird es eine offene Gesprächsrunde geben, in der ich auf Fragen eingehen werde. Die eigene Angst zu verstehen, die einem irrational erscheinen mag, ist der erste Schritt in ein angstfreies entspannteres Leben.
Kinder im Leben zu begleiten, kann uns als Eltern und Erzieher/innen täglich vor neue Herausforderungen stellen.
Was können wir tun, wenn die Kinder sich nicht an Regeln halten, Streit provozieren, wenn die Kinder außer Rand und Band sind? Was können wir Erwachsene tun, damit Situationen nicht eskalieren? Was können Eltern und Erzieher/innen ändern, wenn sie vielleicht Angst vor den Kindern haben, sich hilflos im Kontakt mit den Kindern fühlen und nicht mehr frei agieren können?
In diesem Kurs lernen Sie, die vorhandenen elterlichen/erzieherischen Kompetenzen zu stärken. Neue Wege für sich zu finden, eine Eskalation im Kontakt mit den Kindern zu vermeiden. Das Familienleben kann neu gestaltet werden.
Es wird das Konzept der "elterlichen Präsenz" nach Haim Omer, der gewaltlose Widerstand, vorgestellt.
Während des Kurses wird es kleine Übungseinheiten geben, zum Beispiel dem Kind (wenn es schon lesen kann) eine Ankündigung schreiben.
Bitte bringen Sie Schreibmaterial für Ihre persönlichen Notizen mit.

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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Kurs abgeschlossen
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Zugang über Rathausstraße 58
21502 Geesthacht

Tel.: 0 41 52 / 46 22
Fax: 0 41 52 / 88 62 94
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